Über mich
Mein Name ist Nadine Spitzley.
Ich bin Frauen-Coach, Autorin, Circle-Host und Beziehungsexpertin.
Mit meinen Angeboten unterstütze ich Frauen dabei,
ihre individuellen Beziehungswünsche selbstverantwortlich umzusetzen.

Ob wahre Liebe und gelingende Partnerschaft, Harmonie in der Familie, tiefe Freundschaft oder lebendige Sisterhood - jede Veränderung und alles Glück beginnt bei uns selbst. Innen entsteht, was außen Wirklichkeit wird.
Seit über 10 Jahren arbeite ich als Frauencoach mit Hauptsitz in Zürich, biete Women's Circles an und schreibe derzeit an meinem zweiten Buch über Frauen in Beziehungen.
Ich liebe, was ich tue und lebe, was ich vermittle.
Meine Expertise beruht nicht nur auf Ausbildungen und langjähriger Berufserfahrung. Es ist der Facettenreichtum meiner eigenen Erfahrungen, der meinen besonderen Wissensschatz ausmacht.
Meine Geschichte
Als Erstgeborene von vieren habe ich früh gelernt, was Verantwortung und Vorbildfunktion aber auch tiefe Freundschaft unter Geschwistern bedeuten. Bis heute sind sie meine engsten Vertrauten.
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Meiner offenen und kommunikativen Herkunftsfamilie verdanke ich mein Beziehungstalent. Ich bin mit zehn Tanten und Onkeln und achtzehn Cousins und Cousinen aufgewachsen. Eine große Familie lehrt Geduld, Grenzen, Kompromisse und erfordert die Kunst, sich im Trubel immer wieder selbst zu suchen.
Während alle meine Freundinnen bestanden haben, fiel ich beim ersten Versuch vollkommen unerwartet durch das Abitur. Von der (gefühlten) Überfliegerin wurde ich zur Versagerin voller Scham. Rückblickend war es eine Erdung und Lektion in Demut, von der ich seitdem unzählige Male profitiert habe. Sie zwang mich in eine neue Richtung und war mein Grundstein für Ehrgeiz und Willenskraft, die mich im zweiten Anlauf mit Bravour bestehen liessen.
Ich habe früh geheiratet und mit 27 Jahren meinen ersten Sohn geboren. Mein damaliger Mann war 23 Jahre älter als ich und auch wenn wir unsere Gefühlsbeziehung auf Augenhöhe führten, musste ich lernen, dass unterschiedliche Lebensphasen ein naturgegebenes Gefälle mit sich bringen. Und doch will ich keinen Tag mit ihm missen. Auch nicht die Jahre unserer Ehekrise, in denen ich gezwungen war, Qualitäten zu entwickeln, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie in mir schlummerten.
Obwohl ich glaubte, schon viel zu alt zu sein, habe ich mit Mitte dreissig den Mut aufgebracht, mich beruflich vollkommen neu auszurichten. Ursprünglich habe ich (meinem Vater zuliebe und aus Mangel an Ideen) Architektur studiert und dann im Bereich Grafik, Design und Kommunikation gearbeitet - jedoch ohne jegliche Passion.
Unsicher aber hoffnungsvoll habe ich mich auf den Weg ins Berufs-Gebiet der Psychologie und Menschenkenntnis gewagt. In einer Vorlesung über Psycho-Physiognomik habe ich zum ersten Mal in meinem Leben körperlich gespürt, worum ich meinen Mann immer beneidet habe: berufliche Hingabe.
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Liebe zur Sache, Fleiss und Dranbleiben meinerseits und die Inspiration und Unterstützung vieler haben mich zum Erfolg geführt.
Noch vor meinem vierzigsten Geburtstag habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin mit unseren Söhnen ausgezogen. Ich fühlte mich schuldig, habe Verzweiflung, Verlustangst und Trennungsschmerz erlitten und
gleichzeitig einen neuen Zugang zu meiner inneren Stimme gefunden. Von dem Moment an, als ich ins bedrohliche Unbekannte sprang, um mir selbst treu zu werden, versorgte sie mich mit einer tiefen Zuversicht und Vertrauen ins Leben und tut es bis heute.
Selbstverantwortlich und alleinerziehend zu sein, ist herausfordernd. Aber es war mein Weg in die Freiheit, Klarheit und Ehrlichkeit mit mir selbst. Ein Jahr nach unserer Scheidung verstarb mein Ex-Mann an Krebs. Gemeinsam mit seiner Partnerin und seiner Schwester, haben wir ihn zu dritt in den Tod begleitet. Die Freundschaft, die sich nach unserer Trennung zwischen uns entwickelt hat, war nach unseren Söhnen das wertvollste Geschenk, das wir einander machen konnten. "Bis dass der Tod euch scheidet", haben wir trotz oder wegen aller Irrungen und Wirrungen auf unsere Weise gelebt.
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Im Sommer 2015 sprach mich ein Fremder auf der Strasse an. Nie hätte ich geglaubt, dass wir uns neun Jahre später das Ja-Wort geben würden. Als ich endlich ganz eins mit mir selbst war und nichts und niemanden vermisste, da schickte mir das Leben den großen Hauptgewinn obendrauf: Liebesglück. Und es hält bis heute an. Für jeden Tag bin ich dankbar und bereit zu tun, was zu tun ist. Auch unsere Beziehung ist ein stetiger Liebes- und Lernprozess. Den anderen nicht als selbstverständlich zu betrachten und ihn für das zu feiern, was er IST statt sein könnte, ist ein gutes Rezept.
Weitere Zutaten:
Aus Erfahrungen lernen. Verantwortung für den eigenen Garten tragen. Respekt für den Zaun zum Garten des anderen. Selbstverantwortliche, klare Kommunikation. Eine gemeinsame Vorstellung davon, wer wir als Paar sein wollen. Vertrauen und Geduld.
Damit nicht genug!
Gemeinsam sind wir Teil einer vielköpfigen Patchwork-Familie, die zu meiner großen Freude nicht einfach existiert, sondern gelebt wird.
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Warum ich mich so offen zeige?
Aus zwei Gründen:
1. Um dich zu ermutigen, es auch zu tun. Zu glauben, einem äußeren Bild entsprechen zu müssen, ist anstrengend und entfernt uns von unserer authentischen Kraft. Jedes Leben hat seine Höhen und Tiefen. So entstehen Lebendigkeit und Entwicklung, Facettenreichtum und Persönlichkeit.
2. Damit du Teile von dir selbst in meiner Geschichte wiederfinden kannst. Es gibt so viel mehr, das uns miteinander verbindet, als was uns trennen könnte.
3. Weil Ausbildungen, Bücherlesen, Studieren und Lernen wertvolles Kopfwissen anreichert, das jedoch erst dann an Tiefe gewinnt, wenn wir etwas selbst erleben und durchfühlen. So entsteht Körperweisheit.
Liebe ist kein Zustand - sie ist eine tägliche Entscheidung.
Gute Beziehungen sind kein Glück, sondern eine gelebte Haltung, die gelernt und trainiert werden darf.
Auch ich hatte viele Lehrer, Therapeuten und eine besonders gute Coachin, die mich durch meine schweren Zeiten begleitet hat. Niemand muss den Weg allein gehen.





